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Peruaner

 

Peruaner haben lange, glatte, seidig glänzende Haare mit zwei Hüftwirbeln die das Haar nach vorne wachsen lassen. Wenn das Fell lange genug ist bildet sich ein Mittelscheitel. Typisch für den Peruaner ist der Pony der ihm frech ins Gesicht fällt. Das voll ausgewachsene Haarkleid versteckt in gekämmtem Zustand den kompletten Körper der Schweinchens unter sich.

 

 

 

Sheltie

(Andere Bezeichnung: Peruanisches Seidentier)

(Amerikanische Bezeichnung: Silky)

 

Shelties haben langes, weiches Fell das nach hinten hin zum Körper fällt, wogegen das Kopfhaar recht kurz ist. Shelties sind die wirbellose Variante des Peruaners. Sie unterscheiden sich nur durch den fehlenden Wirbel auf Hinterleib und Kopf voneinander. Ihr langes, seidiges und dichtes Haarkleid wird im Gegensatz zu den Peruanern ohne Scheitel getragen.

 

 

 

Lunkarya

 

Die aus Skandinavien stammenden Lunkaryas, auch Schafschweinchen genannt, sind die langhaarige Form der Curlys. Sie haben ein langes, harsches und abstehendes Haarkleid. Wie bei den Curlys vererbt sich der Krausfaktor dominant, was bei allen anderen Lockengenen nicht der Fall ist. Um die Qualität des harschen Felles zu erhalten sollte man nur Lunkarya mit Lunkarya verpaaren da die Haare sonst immer weicher werden. Ausgesprochen wird der Name: Lunkriia.

Leider hat Iris ihre Zucht 2010 aufgegeben.

Übernommen hat diese allerdings Nicole Rieck aus Esens inklusive Iris´s Zuchtnamen.

Knopfaugen-Lunkaryas

 

 

 

Texel

 

Texel-Schweinchen haben im Gesicht kurzes, krauses Fell wogegen die Haare am Körper gelockt und lang sind. Sie besitzen keinerlei Wirbel. Das Kopfhaar wächst über den Rücken nach hinten und fällt dort durch einen Scheitel geteilt zu beiden Seiten herab. Das Fell sollte mindestens eine Länge von 12cm vorweisen können. Sie besitzen wie die Rexe den selben Krausfaktor. Entstanden ist diese Rasse durch eine Verpaarung von Rex und Sheltie.

 

 

 

Alpaka

 

Alpaka-Schweinchen sind Peruaner mit gelocktem Haarkleid. Sie haben sehr langes, gelocktes Haar das durch einen Scheitel auf dem Rücken seitlich herabfällt. Sie besitzen zwei Hinterhandrosetten und einen Wirbel zwischen den Ohren. Alpakas sind ursprünglich aus der Verpaarung zwischen Peruaner und Texel entstanden. Sie sind im Standard anerkannt, allerdings bislang nur in den Farben in denen auch die Peruaner anerkannt worden sind.

 

 

 

Angora

 

Angoras sind Langhaarmeerschweinchen mit Wirbeln. Und zwar sind diese genau so angeordnet wie die der Rosetten. Zwei an der Hinterhand, zwei an der Hüfte und vier am Körper. Man könnte sagen, Angoras sind mit langen Haaren ausgestattete Rosettenschweinchen. Typisch für diese Rasse ist auch der Pony, der dem Tier frech nach vorne ins Gesicht fällt.

 

 

 

Merino

 

Merinos sind die gelockte Variante des Coronets. Am Körper tragen sie ein langes, gelocktes Haarkleid wogegen das Fell am Kopf kurz und kraus ist. Zwischen den Ohren haben sie ein Krönchen das bei vielen Tieren leider in sich zusammenfällt und sie daher oft wie einen Texel erscheinen lassen. Merinos sind standartlich anerkannt, allerdings bislang nur in den Farben in denen auch das Coronet anerkannt worden ist. Ursprünglich entstand diese Rasse zwischen der Verpaarung von Texel und Coronet.

 

 

 

Coronet

 

Eigentlich könnte man sagen das Coronets die Crested Variante der Shelties sind. Sie besitzen ein kurzes Kopffell wogegen das Haar am Körper lang, glatt und nach hinten abfallend getragen wird. Zwischen den Ohren haben sie ein Krönchen das am besten so groß wie möglich sein sollte. Der Mittelpunkt des Wirbels sollte recht klein sein.

 

 

 

Mohair

 

Mohair-Schweinchen sind die gelockte Ausführung des deutschen Angoras. Sie besitzen mehrere Wirbel und ein langes, gelocktes Fell. Sie entstehen aus einer Verpaarung zwischen Texel und Angora. Sowohl die Rasse als auch der Name sind im Standard leider nicht anerkannt worden.

 

 

 

Sheba Mini Yak

 

Beheimatet ist das Sheba Mini Yak, auch Sheba genannt, in Australien. Entstanden ist diese Rasse nach einer Verpaarung eines australischen Shelties und einer australischen Rosette. Es ist dort in den Rassestandards für gewirbelte Langhaartiere anerkannt. Es muss wie das Angoraschweinchen keine vorgeschriebene Anzahl an Wirbeln besitzen, eine bestimme Haarlänge ist jedoch festgelegt. Das Fell ist bodenlang, glänzend und derbe und fällt wild in alle Richtungen.